1. Herren: Die Wedeler Heimweste bleibt blitzsauber

  • 28. Oktober 2017

Der SC Rist bleibt in der Steinberghalle ungeschlagen. In einer lange zerfahrenen Begegnung mit einer Vielzahl von Ballverlusten bezwang die Mannschaft von Trainer Felix Banobre die Bernauer Gäste mit 79:71. Der Erfolg gegen den Tabellennachbarn sei vor allem auf die starke Kollektivleistung zurückzuführen, betonte der Spanier: „Das war ein Sieg der ganzen Mannschaft. Alle Spieler haben mitgeholfen, unseren Plan umzusetzen, alle haben sich eingesetzt. Unser Augenmerk lag darauf, die Spieler immer daran zu erinnern, was wir uns für diese Partie vorgenommen haben. Wir haben an unseren Plan geglaubt, wir haben gekämpft – das ist gut aufgegangen“, so Banobre.

Gut aufgelegt: Steffen Kiese. Foto: Claus Bergmann

Eine bittere Pille gab es für die Heimmannschaft bereits in der Anfangsphase, als Damian Cortes Rey umknickte und für den Rest der Begegnung ausfiel. Dennoch sei er zuversichtlich, dass er am Dienstag gegen Schalke wieder auflaufen könne, so Cortes Rey nach dem Bernau-Spiel.

Die Lok-Verteidigung nahm den Hausherren zunächst viel ihrer Offensivkraft und zwang die Wedeler zu schwierigen Abschlüssen. Zwei Dreier in der Schlussminute des Anfangsviertels verdeckten ein wenig, dass die Rister in der Offensive doch mitunter (noch) ein wenig konzeptlos agierten.

Ein Dreier von Nino Celebic brachte Mitte des zweiten Durchgangs beim 30:28 die erste Wedeler Führung – und das war nur ein Indiz dafür, dass sich die Banobre-Jungs nach den Anfangsschwierigkeiten nun deutlich besser auf die Gäste eingestellt hatten. Celebic kam jetzt besser zur Geltung und vor allem Aurimas Adomaitis leistete ganze Arbeit. Der Litauer lieferte sich ein packendes Duell mit Bernaus Dexter Werner, aus dem Adomaitis als Sieger hervorging. Werner blieb unter seinen Möglichkeiten – auch andere Leistungsträger der Gäste wie Robert Kulawick, Bennet Hundt oder Jonas Böhm hatten die Rister meist gut im Griff.

Nach der Halbzeit gelangen den Wedelern einige schnelle Ballgewinne, die dabei halfen, sich auf 48:40 davonzumachen. Doch Bernau kämpfte sich wieder heran. Gute fünfeinhalb Minuten vor dem Ende lagen die Rister mit 65:53 in Front. Neben Adomaitis und Celebic war es nun auch immer wieder Steffen Kiese, der in der Offensive Akzente setzte und wichtige Würfe verwandelte.

Bereits am Dienstagabend (31. Oktober) sind die Rister wieder gefordert – und zwar auswärts beim Tabellenführer FC Schalke 04.

  • Viertelergebnisse: 17:22, 24:14, 16:15, 22:20
  • SC Rist (Punkte): Celebic (21), Adomaitis, Kiese (je 16), Behr (7), Rich Igbineweka (6), Hirschberg (5), Kittmann (4), Blessing, Strauß (je 2), Cortes Rey, Möller, Owusu-Frimpong.
  • Statistik…