Geschichte des Sportclubs Rist Wedel e.V.

Wie kam es eigentlich dazu, einen Schulsportclub zu gründen?

Am 01. April 1965 war der Schulbau so weit abgeschlossen, dass das Johann-Rist-Gymnasium seinen Unterricht beginnen konnte; doch ohne Sportanlag;en. Das für Sportstätten vorgesehene Gelände war holpriges Brachland, auf dem die unterschiedlichen Kräuter bis zu einer Höhe von über einem Meter gediehen. Der Sportunterricht wurde vor- und nachmittags außerhalb der Schule, vom Rosengarten über Bergstraße bis hin zur Albert-Schweitzer-Schule, erteilt.

Dezember 1966

Erstes Aufatmen: Die Turnhalle an der Schule wurde fertiggestellt. Der Sportunterricht begann sich zu normalisieren (der Sportplatz entstand erst 1974). Als Fachleiter für Sport lud ich die Sportlehrer aller Wedeler Schulen zu einer wöchentlichen Sportstunde in der neuen Halle ein. Sie sollten Gelegenheit haben, sich fit zu halten und sich weiterzubilden. Aus allen Schulen kamen regelmäßig Kollegen zum Sport, so B. Zacharias – damals Schule ABC-Straße – später Mitglied der ersten Herren-Mannschaft des SC Rist, oder H. Kensy, der heute weit über 30 Jahre SC Rist Mitgliedschaft feiert.

Leichtathletik und Schwimmen mussten außerhalb der Schule betrieben werden. Für die Benutzung des Stadions und für die Gewährung von Referentenhonoraren (Schwimmlehrgänge) stellte ich Anträge bei der Stadt bzw. beim Land. Der lose Haufen musste dabei nach außen als Gruppierung erscheinen. Ich ernannte mich zum Sprecher der „Arbeitsgemeinschaft Wedeler Sportlehrer“. Sie wurde die Keimzelle des SC Rist. Um Basketball wurde hier jedoch noch ein Bogen gemacht. Keiner fühlte sich kompetent, um Regie zu übernehmen. Doch mir war klar: Um Basketball kommen wir nicht herum. Welche Spiele kamen denn für den Unterricht in der Schule in Frage? Für Fuß- und Handball stand der Schule kein Platz zur Verfügung, was war die Alternative zu Volleyball? – Alles klar… Das Basketballernen musste also organisiert werden. Wie anfangen? Vielleicht über Regelkenntnisse?

Für gründliche Vermittlung ist der HBV zuständig. Anruf beim Verband. Auskunft: Für Regelkunde haben wir einen Schiedsrichterwart: Reinhard Niedra, Pinneberg. (Aha! Basketball rückte näher!) Anruf bei Niedra. Der wusste Rat: In Wedel wohnt doch ein erfahrener Basketballer, ehemaliger Nationalspieler. Ob er bereit sei, mit Sportlehrern Basketball zu üben? Gerd Rehder war bereit. Und er brachte auch noch einen Freund mit, der auch in Hamburg viele Jahre aktiver Spieler gewesen war und im Verband Funktionen ausgeübt hatte: Peter Schröder, damals in Holm wohnend. Mit ihnen konnten die Lehrer fachgerecht üben und spielen. Ihr Ziel blieb zunächst sich im Basketballspiel so zu vervollkommnen, dass man es im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften den Schülern wettkampfmäßig vermitteln könne. – Aber geht das nur durch Übungsspiele?

Am besten lernt man das Basketball doch durch eine gewisse Wettkampferfahrung kennen. Erster Gedanke: Man müsste einmal eine Saison als Lehrermannschaft in der Kreisklasse des HBV außer Konkurrenz mitmachen und Punktspiele bestreiten. Ob der Verband da mitmacht? Weiterführender Gedanke: Warum nicht einen eigenen Schulsportverein gründen und zugleich noch ein oder zwei Schülermannschaften ausbilden? Gerd Rehder hatte früher schon Vorarbeit bei der Entstehung eines Schulsportclubs geleistet, des Basketballclubs Johanneum Hamburg.

Er besorgte uns dessen Satzung. Er zog Erkundigungen beim Hamburger Sportbund ein und auch beim Hamburger Basketball-Verband, dessen Vorsitzender zufällig sein Schwager war. Der Weg war geebnet, die Richtung bekannt, der Marsch konnte beginnen, – ob ich denn überhaupt wisse, worauf ich mich da einließe, fragte mich Peter Schröder. Ich ahnte es nicht einmal. Deshalb wurde ich wohl auch der erste Vorsitzende. Am 28.05.1968 gründeten wir in den Roland Weinstuben den Sportclub Rist.

von Ewald Schauer

Gelb und Grün sind die Farben des SC Rist. Das Grün stammt von der Sportkleidung des Johann-Rist-Gymnasiums: grüne Hose, weißes Hemd. Zur Zeit der Schulgründung und noch einige Jahre später war es üblich, zum Sportunterricht, zu den Bundesjugendspielen und anderen Wettkämpfen in einheitlicher Schulkleidung aufzutreten. Jede Schule hatte ihre eigenen Farben. Aus Tradition war das Hemd meistens weiß. Einige sahen darin eine Bindung an das Turnen; Turnerkleidung war von jeher weiß. Die meisten Schulen hatten als Hosenfarbe schwarz oder blau gewählt.

Wenn man sich bei Vergleichskämpfen von anderen unterscheiden wollte, durfte man meistens nicht in schwarzer oder blauer Hose erscheinen. Was blieb? – Rot oder grün? Der damalige Sportlieferant für TSV und Schulen, die Firma Bachmann, Am Hoophof, belehrte mich, rote Kleidung bereite beim Waschen Schwierigkeiten: „Rot blutet immer“ (sollte heißen: … hört nie auf zu färben). Wir wählten für die Schule ein dunkles Grün aus. Die Wedeler Firma stellte damals die Hosen in eigener Werkstatt, aus besonderem Stoff und zu günstigem Preis her.

Bei Gründung des SC Rist lag es nahe, die Hosenfarbe der Schule zu übernehmen. Welche Hemdfarbe paßte zu Grün? – Hellblau? Schwarz? Rot? – Einer stellte die Frage: In welcher Verbindung erscheint Grün häufig in der Natur? – Gelb bot sich also an. Den ersten Satz Trikots in Gelb mit grünen Nummern bestellte die erste Herrenmannschaft, und zwar mit den Nummern 3 – 14. Wir wußten nicht, daß die Nummer 3 schon seit einigen Jahren nicht mehr zulässig war.

Im Schlepptau von HTB 62 fanden schon frühzeitig Jugendbegegnungen mit Mannschaften von außerhalb Hamburgs statt. Die „Knaben“ (heute C-Jugend) düsten im März 1969 nach Berlin zu einem Turnier der Spandauer Wasserfreunde. Im Herbst waren zwei Mannschaften von Sparta Prag beim HTB und in Wedel zu Gast. Bei solchen Veranstaltungen schien der Austausch von Vereinsanstecknadeln und Wimpeln üblich zu sein. Jugendbegegnungen galten als ein wichtiges Vereinsziel. Also war es sinnvoll, sich um ein Emblem für Nadel und Wimpel zu kümmern.

Bei der Orientierungsumschau (Wie machen es die anderen?) imponierte mir das Abzeichen der Basketballabteilung von Sparta Prag am meisten. Es beeinflußte mich auch stark bei den ersten Überlegungen zu einem Entwurf für das SC-Rist-Emblem. Die äußere Form sollte ein Parallelogramm sein, das auf den Basketballkorb verweist. Das darauf abgebildete Netz sollte auch eine Verbindung zu Volleyball erscheinen lassen. Untergrund mußten die Vereinsfarben sein; hinzu kamen die Buchstaben SCR, die Abkürzung, die uns der HBV bei seinen allgemeinen Mitteilungen aufgedrückt hatte.

Mit diesem groben Entwurf trat ich an meinen damaligen Schüler Frank Tesch, vielseitig hochbegabt und Klassenprimus der Unterprima, heran mit der Bitte um Mitarbeit. Frank Tesch fand für das Emblem die endgültige Form, nach der wir dann Anstecknadel und Wimpel bei einer Firma bestellten. Viele Jahre später wurde das Emblem auch für die heute verbreiteten Aufkleber verwendet. Es ist bis zum heutigen Tage unverändert geblieben.

(von Ewald Schauer)

1968Keimzelle des SC Rist war die "Arbeitsgemeinschaft Wedeler Sportlehrer" mit dessen Sprecher Ewald Schauer.
Da für Fuß- und Handball am Johann-Rist-Gymnasium in der 1966 errichteten Turnhalle keine entsprechenden Flächen existieren, wird u.a. Basketball als Alternative für den Schulsport gewählt. Allerdings ist die Sportart noch weitgehend unbekannt. Bei der Vermittlung des Regelwerks und der grundlegenden Techniken helfen der in Wedel ansässige frühere Basketball-Nationalspieler Gerd Rehder sowie mit Peter Schröder ein weiterer Mann vom Fach. Diese übernehmen zudem die Schulung der Sportlehrer.
Aus dem Gedanken, eine Lehrermannschaft zu Übungszwecken am HBV-Spielbetrieb teilnehmen zu lassen, wird die Idee geboren, einen eigenen Schulsportverein ins Leben zu rufen.
Am 28. Mai 68 schließlich wird der SC Rist e.V. von Georg Hartmann, Günter Hitschke, Claus Peters, Gerd Rehder, Ewald Schauer, Peter Schröder und Klaus Smollich in den Roland-Weinstuben gegründet. Erster Vorsitzender ist Ewald Schauer.
1969Die 1. Herren bleiben in ihrer ersten Saison (68/69) in der Kreisklasse (Alsterstaffel) ungeschlagen und steigen in die Bezirksliga auf.
Die Senioren in der Altersklasse III (über 40 Jahren) u.a. mit Ewald Schauer und Gerd Rehder werden Norddeutscher Meister und belegen bei der Deutschen Meisterschaft hinter dem VfL Bad Kreuznach und dem USC Heidelberg den dritten Platz.
1970Die Senioren III schlagen im Endspiel der Deutschen Meisterschaft in Bad Kreuznach den USC Heidelberg mit 36:32 und gewinnen den Titel - damals aktiv dabei: Gerd Rehder und Ewald Schauer. Die Mannschaft erhält für ihren Erfolg den "Wappenschild" der Stadt Wedel.
Die Nachwuchsarbeit trägt erste Früchte: Knaben (12 Jahre) und Schüler (14 Jahre) des jungen Vereins werden erstmals Hamburger Meister.
1971Schon im dritten Jahr nach der Gründung stellt der SC Rist die zweitstärkste Jugendabteilung im Hamburger Basketball nach dem HTB 62. Die Knaben werden erneut Meister, Junioren und Schüler jeweils Zweiter.
Die Senioren III sind wieder bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft vertreten und holen in Kirchheimbolanden Silber hinter dem ATV Düsseldorf. Die 1. Herren sind mittlerweile in die Stadtliga aufgestiegen.
1972Gründung der Volleyballabteilung mit Mannschaften der weiblichen Jugend unter Trainerin Helga Röder. Gernot Guzielski als erster Rister in der Kadetten-Nationalmannschaft.
Männliche C-Jugend wird Deutscher Vizemeister unter Trainer Mike Smollich. Im Finale unterliegt der SC Rist dem DJK München. Zum Wedeler Team zählen u.a. Stefan Sänger, Frank Monien, Matthias Gizik und Carsten Blunck. Die 1. Herren steigen in die Oberliga auf.
Eine Hamburger Auswahl (4 HTB-Spieler, 5 Rister) unter Delegationsleiter Bernd Hainzinger nimmt im spanischen Anguadulce am "1. Welttreffen der Mini-Basketballer" teil.
1973Die 1. Herren werden erstmals Hamburger Pokalsieger, qualifizieren sich somit für den DBB-Pokal und steigen in die Oberliga auf. Im DBB-Pokal unterliegen die Rister dann dem Bundesligisten MTV Wolfenbüttel in der Uni-Halle am Turmweg mit 68:99. Trainer ist Eli Araman, ein ehemaliger ägyptischer Nationalspieler, der auch die Bundesliga-Damen des HSV betreut.
Gernot Guzielski nimmt ein Jahr nach seiner ersten Berufung mit der Kadetten-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft im italienischen Neapel teil.
1974Ab Januar Fertigstellung der Sporthalle an der Rudolf-Breitscheid-Straße. Von nun an für die folgenden Jahre Trainings- und Wettspielhalle der 1. Herren-Mannschaft.
Die neue Halle wird mit einem Freundschaftsspiel gegen die Bundesliga-Mannschaft des SSC Göttingen eingeweiht.
Trotz eines 60:60-Unentschiedens (!) liegen die 1. Herren am Ende des Jahres an der Tabellenspitze der Oberliga.
Die Minis mit u.a. Bernd Karow, Siegmar Kuntze, Dirk Rehder, Herwig Picht und Ralph Schierenbeck werden Hamburger und Norddeutscher Meister.
Stefan Sänger und Frank Liebke nehmen am Lehrgang der Kadetten-Nationalmannschaft teil.
1975Erstmals geht in der Saison 75/76 ein Frauenteam, die 1. Damen, im Spielbetrieb an den Start. 1. Herren-Akteur Christian Gutowski wird Trainer und betreut das Team in der Stadtliga.
Die 1. und 2. Herren spielen beide in der Oberliga, allerdings in verschiedenen Staffeln.
1976Wiederum ist der SC Rist mit zwei Mannschaften in der Männer-Oberliga vertreten. Leistungsträger Gernot Guzielski entschließt sich zu einem Wechsel zum VfL Pinneberg, um Bundesliga-Luft zu schnuppern, wird aber gleichzeitig Trainer der 1. Herren des SC Rist.
Auch bei den gerade gegründeten 1. Damen stellt sich schnell Erfolg ein. Kathrin Burckhardt, die erst seit wenigen Jahren Basketball spielt und zuvor Leichtathletin gewesen war, wird mit 19 Jahren zu einem Lehrgang des deutschen A-Nationalteams eingeladen. Insbesondere durch ihre Leistungen bei "Jugend trainiert für Olympia" war der Bundestrainer auf die Wedelerin aufmerksam geworden.
Die 1. Damen steigen in die Oberliga auf.
1977Erster Bundessieg im Schulwettbewerb "Jugend trainiert für Olympia".
Die 1. Herren scheitern in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga am Oldenburger TB und bleiben somit in der Oberliga.
Gernot Guzielski kehrt nach einer Saison in Pinneberg nach Wedel zurück und fungiert als Spielertrainer der 1. Herren.
Die männliche C-Jugend nimmt erstmals an der Endrunde der Deutschen Meisterschaft teil.
1978Die 1. Damen um Nationalspielerin Burckhardt qualifizieren sich bei der Ausscheidungsrunde in West-Berlin für die Teilnahme an der Regionalliga.
Die männliche C-Jugend mit Trainer Ewald Schauer wird nach einer 58:63-Niederlage gegen Gastgeber TV Kirchheimbolanden Deutscher Vizemeister. Zuvor hatten die Rister den MTV Gießen sowie den TuS 04 Leverkusen (mit dem späteren NBA-Star Detlef Schrempf) bezwungen.
Dirk Rehder und Ingo Knillmann stehen im Kader der deutschen Junioren-Nationalmannschaft.
1979Die männliche B-Jugend wird Deutscher Meister unter Trainer Bernd Hainzinger: "In Trier, dem Schauplatz der Meisterschaften, besiegten die 15- und 16-jährigen Burschen ihre Gegner mehr oder weniger mühelos", schreibt die Pinneberger Zeitung.
Die 1. Damen schaffen unter Trainer Stefan Sänger den Klassenerhalt in der Regionalliga und werden Vierter.
1980Die männliche B-Jugend wiederholt ihren Triumph des Vorjahres und wird in Wedel abermals Deutscher Meister. "SC Rist verteidigt ungefährdet den Titel", lässt das Tageblatt den Leser am 2. Juni 80 wissen. "Gar meisterliche lange Kerls. Basketballer des SC Rist überstanden Titelkämpfe ungeschlagen", lautet am selben Tag die Schlagzeile der Pinneberger Zeitung. Ingo Knillmann wird als bester Spieler der Endrunde geehrt.
Fertigstellung der Halle am Steinberg.
1981Trotz Gewinns der Aufstiegsrunde in West-Berlin müssen die 1. Herren um Trainer Jan Beutler in der Oberliga bleiben. Ein Wechselfehler der Wedeler wird mit der Disqualifikation bestraft: Die nächste Regionalliga-Saison findet ohne den SC Rist statt.
Ingo Knillmann, Bernd Röder und Bernd Jaskotka vertreten die Farben des SC Rist in der Junioren-Nationalmannschaft und nehmen im Frühjahr am berühmten Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim teil.
Die männliche A-Jugend wird deutscher Vizemeister, die männliche B-Jugend erringt den dritten Rang bei der DM.
1982Endlich dürfen die 1. Herren in die Regionalliga aufsteigen. "Den Grundstein zum Erfolg legten die in Bestbesetzung nach Bremen gefahrenen Wedeler bereits am Sonnabend. Im ersten Spiel gegen den zuvor hoch eingeschätzten Bremer Meister TSG Westerstede wirbelten die Mannen um Spielertrainer Bernd Karow nach allen Regeln der Basketballkunst und brachten mit 92:53 souverän die beiden ersten Zähler unter Dach und Fach", berichtet die Pinneberger Zeitung.
Die männliche A-Jugend wird in Bamberg erneut Deutscher Vizemeister.
1983Ihre erste Spielzeit in der Regionalliga beenden die 1. Herren auf dem zweiten Platz mit nur zwei Niederlagen und punktgleich mit dem Meister BC Johanneum, der in die 2. Bundesliga aufsteigt, dafür im Hamburger Pokalfinale aber eine deutliche 63:92-Niederlage im Duell mit den Ristern einstecken muss.
Bei der DM-Endrunde im westfälischen Hagen belegt die männliche A-Jugend den dritten Platz.
1984Die 1. Damen werden Meister der Regionalliga, verzichten aber auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Wieder verpassen die 1. Herren den Sprung in die 2. Bundesliga nur knapp.
Ingo Knillmann und Bernd Röder verlassen Wedel vor der Saison 83/84 aufgrund ihres Wehrdienstes und spielen nun beim OSC Bremerhaven bzw. FC Schalke 04.
1985Die 1. Herren steigen unter dem Trainergespann Bernd Karow und Mike Smollich in die 2. Bundesliga auf. Die Pinneberger Zeitung schreibt am 18. März 85 über den entscheidenden Sieg gegen Charlottenburg: "Gleich nach dem Abpfiff schleppten Freunde des Teams den Sekt kistenweise aufs Feld, verteilte Sportwart Norbert Offergeld Piccolos an die Spieler, drängte sich Wedels Bürgermeister Jörg Balack als einer der ersten Gratulanten zu den Trainern Klaus Smollich und Bernd Karow."
Zur ersten Zweitliga-Saison (85/86) sind Knillmann, Röder und Christian Offergeld (zwischenzeitlich beim VfL Pinneberg in der 2. Bundesliga) wieder da. Die 1. Herren ziehen immer mehr Wedeler in ihren Bann und entwickeln sich zum wahren Publikumsmagneten. Die Pinneberger Zeitung schreibt: "Fast ist dieses Sportspektakel schon zu einem gesellschaftlichen Ereignis geworden. Und seitdem die Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga spielt, platzt die Halle schier aus allen Nähten. Die Stimmung ist super, die Begeisterung noch weit außerhalb der Hallenmauern zu hören."
Die 1. Damen steigen in die Oberliga ab.
1986"Alles klar: SC Rist bleibt in der 2. Liga", vermeldet das Tageblatt am 10. April 86 nach dem 79:62-Sieg über den Erzrivalen BC Johanneum.
Die 1. Herren beendeten die Saison 85/86, ihre erste in der zweiten Liga, auf dem siebten Platz (Punktrunde) und auf dem ersten Platz der Abstiegsrunde.

Im November 86 empfangen die Rister die Erstligaspitzenmannschaft BSC Saturn Köln zum Pokalspiel, müssen sich der Truppe um die Stars Michael Jackel, Linton Townes und Richard Hunger aber deutlich mit 56:107 geschlagen geben.
Bei der Deutschen Meisterschaft in Offenbach wird die männliche C-Jugend Vierter.
1987Die Senioren V (Ü55) werden Sieger der Bundesbestenspiele.
Unter Trainerin Gaby Kuhn sichern sich die stark verjüngten 1. Damen den zweiten Rang beim Aufstiegsturnier und kehren damit in die Regionalliga zurück.
Ingo Freyer, Arne Malsch und Michael Zeisberg werden in den Kader der Junioren-Nationalmannschaft berufen.
Im zweiten Jahr ihrer Zweitliga-Zugehörigkeit erreichen die 1. Herren die Aufstiegsrunde und beenden die Saison 86/87 als Dritter. Mit einem Schnitt von 700 Fans pro Begegnung sind die Rister weiter Zuschauerkrösus der 2. Bundesliga. Das Tageblatt meint: "Kaum ein Heimspiel der Wedeler, bei dem die Steinberghalle nicht bis unters Dach gefüllt ist. Kaum eine Partie, in der den gegnerischen Akteuren ob der stimmungsgeladenen Atmosphäre nicht Schauer über den Rücken jagen." Bester Rist-Punktesammler der Saison war Christian Pauk mit einem Schnitt von 17,8, gefolgt von Winfried Rathje (14) und Bernd Röder (13,6)
Nach der Saison 86/87 hört das Trainer-Duo Karow/Smollich auf, Nachfolger wird Frank Hoffmann. Zudem kehrt Dirk Rehder vom MTV Wolfenbüttel zum SC Rist zurück.
1988Die 1. Herren werden unter Trainer Frank Hoffmann Zweiter der Hauptrunde in der 2. Bundesliga Nord und werden in der anschließenden Aufstiegsrunde ebenfalls Vize. Da sich der ASC 46 Göttingen aus der 1. Bundesliga zurückzog, war der SC Rist erster Nachrückkandidat, schlug das Angebot des Deutschen Basketball Bundes, in die Bundesliga aufzusteigen jedoch ab. Als Gründe nannten die Rister die Tatsache, dass man eine Mannschaft habe, die ausschließlich aus Amateurspielern bestehe, die fehlenden wirtschaftlichen Voraussetzungen für eine Teilnahme an der 1. Bundesliga, das Nichtvorhandensein einer für die höchste Spielklasse geeigneten Halle sowie die Vereinsstruktur.
Im Januar 88 werfen die 1. Herren Erstligist TV Langen (mit Nationalspieler Bertram Koch) aus dem DBB-Pokal und stehen im Viertelfinale. Christian Pauk trägt 25 Punkte zum Erfolg über Langen bei, Ingo Knillmann erzielt 21 Zähler. "Pokal-Sensation! Wedel warf Bundesliga-Klub raus. 800 Basketball-Fans brüllten Rist zum 76:67 über Langen", titelt "Bild". Das Tageblatt feiert angesichts des Triumphs zu Jahresbeginn "Karneval in Wedel". Und es geht weiter: Im März ringen die Rister mit Spvgg Ludwigsburg den nächsten Erstligisten nieder (103:96 nach Verlängerung) und stehen im Halbfinale des DBB-Pokals. Pauk mit 22 Punkten, Dirk Rehder mit 21 sowie Brian Byrnes und Winfried Rathje mit jeweils 16 Punkten sind die erfolgreichsten Rist-Korbjäger im Duell mit Ludwigsburg. Am 30. März 88 steigt das größte Spiel der bisherigen Vereinsgeschichte. Auch die Sport-Bild ist inzwischen auf den Favoritenschreck aufmerksam geworden: "Woche für Woche verwandeln 800 Fans die Steinberghalle in eine Hölle ... Sie haben schon so manches Spiel mitentschieden: Die Wedeler Fans sind wegen ihrer Lautstärke beim Gegner gefürchtet." Mit einer Sondergenehmigung der Stadt werden 1200 Zuschauer zum Halbfinale gegen den Bundesligisten BG Steiner Optik Bayreuth (u.a. mit den Stars Michael "Mike" Koch, Georg Kämpf sowie den US-Amerikanern Calvin Oldham und Buzz Harnett) zugelassen, 500 weitere Fans stehen vergeblich um Eintrittskarten an. "Ein Wahnsinns-Publikum", sagt Bayreuths Trainer Les Habegger nach dem 112:93-Sieg seines Teams. Das Tageblatt findet: "Mehr als nur ein Achtungserfolg für den SC Rist". Pauk und Rehder führen die Rister gegen Bayreuth mit je 26 Punkten an, Bernd Röder trägt 15 Zähler bei.
Angefeuert von 800 begeisterten Zuschauern gewinnt das Team um Ingo Freyer, Arne Harder, Arne Malsch und Michael Zeisberg (Trainer ist Christoph Schmalisch) bei der Endrunde um die deutsche B-Jugend-Meisterschaft in Wedel den Titel. 11 Rister-Jugendteams nehmen an dem internationalen Turnier in Lund (Schweden) teil. 6 Jugendmannschaften gewinnen den Hamburger Meistertitel. Die weibliche B-Jugend erreicht erstmals unter Marc Köpp die Zwischenrunde der Deutsche Meisterschaft.
1989Der SC Rist erhält erstmals "Das Grüne Band" für vorbildliche Talentförderung im Verein (dotiert mit 10 000 DM).
Die 1. Damen werden mit Trainer Werner Wasser Oberligameister.
Die 1. Herren beenden die Punktrunde in der 2. Bundesliga Nord als Erster und werden Dritter in der Aufstiegsrunde. Bester Korbschütze der Mannschaft ist Christian Pauk, der 21,9 Punkte pro Begegnung für sich verbucht und damit zu den besten Werfern der Liga gehört. Ingo Knillmann (12,8 Punkte im Schnitt) und Winfried Rathje (12,5) sind ebenfalls konstante Punktelieferanten.
Im DBB-Pokal scheiden die Rister im Achtelfinale gegen den Erstligisten SSV Hagen aus.
André Bade, Axel Bötel, Daniela Pfeiffer und Sandra Hochsprung werden in den Kader der Jugend-Nationalmannschaft berufen. Ebenfalls für den DBB sind Arne Harder und Ingo Freyer aktiv, die mit der U18 am Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim teilnehmen.
Auch Kai Brüdgam ist im Blickfeld der Bundestrainer und steht im Kader für die Jugend-EM (U16) in Spanien.
1990Die 1. Damen steigen in die Regionalliga auf. Wieder Deutsche Meisterschaften in Wedel: Die männliche B-Jugend unter Bernd Karow und Bent Tödter wird Deutscher Vizemeister. Die männliche A-Jugend belegt bei der DM den 3. Platz. 140 Rister (Spieler, Trainer, Eltern) fahren in 3 Bussen nach Wien zum internationalen Turnier. Die B-Jugend gewinnt das Turnier. Berthold Bisselik löst Frank Hoffmann als Trainer der 1. Herren ab.
Ingo Freyer und Michael Zelass nehmen mit der deutschen Junioren-Nationalmannschaft an der U18-Europameisterschaft in Holland teil.
Der Förderkreis des SC Rist wird gegründet.
1991Die 1. Herren werden Zweiter der 2. Bundesliga. Nach der Saison verlassen Ingo Freyer und Olaf Möller gegen Ablöse den Verein in Richtung erste Liga. Die neue Saison beginnt mit unerwarteten Niederlagen. Jeff Pinder kommt ... und verschwindet wieder. Mittlerweile hat der Verein 8 Herrenmannschaften. Die ehemalige A-Jugend mit Ingo Freyer gewinnt ein Turnier in Rimini.
1992Trotz der Verpflichtung des US-Amerikaners Eric Cooper steigen die 1. Herren aus der 2. Bundesliga ab. Thorsten Döding wird neuer Trainer der 1. Herren. Die 1. Damen werden Vizemeister der Regionalliga, verzichten aber auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die A-Jugend gewinnt das Turnier in Lund. Kai Brüdgam wird als bester Spieler des "Flying Dutchmann-Turniers" in Berlin geehrt.
Einen Jahr nach seinem Wechsel zu ALBA Berlin steht Ingo Freyer im Kader der U22-Nationalmannschaft für die EM.
Derweil geht André Bade für die DBB-Junioren international auf Korbjagd, in Ungarn nämlich, und absolviert ebenfalls die EM.
1993Den 1. Herren gelingt nicht der erhoffte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Der Ex-Herrenspieler Ingo Freyer als erster männlicher Rister in der A-Nationalmannschaft. 4 Hamburger Meistertitel an den Verein. Nach 5 Jahren vergeblicher Versuche steigen die 4. Herren in die Stadtliga auf. Die männliche A-Jugend wird wieder Norddeutscher Vizemeister.
Zur Saison 93/94 kommt Dzintars Jaunzems nach Wedel und wird Maßstäbe setzen. Der Lette wird über Jahre einer der besten Ausländer der 2. Bundesliga sein.
André Bade verlässt den SC Rist und wechselt zum Erstligisten SG Braunschweig.
1994Die weibliche D-Jugend kehrt als Sieger des Turniers von Lund aus Schweden zurück.
Als ungeschlagener Meister schaffen die 1. Herren ungefährdet den Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga.
Die 1. Damen erreichen in der Regionalliga einen starken fünften Platz.
Marvin Willoughby wird erstmals in den Kader der Jugend-Nationalmannschaft berufen.
Der frühere Rister André Bade ist mit der deutschen U22-Auswahl unterwegs und kommt bei der EM-Endrunde auf den 9. Platz.
1995Die Trainer Manfred Schuncke und Christoph Schmalisch führen die 1. Damen in die 2. Bundesliga. Als Vierter der Regionalliga profitieren die Risterinnen dabei auch von der Ligaaufstockung.
In der ersten Saison (94/95) nach ihrer Rückkehr werden die 1. Herren Neunter in der 2. Bundesliga.
Die männliche A-Jugend mit Spielern wie Jef Tomesch, Jan Rinck und Robin Grey ist unter Leitung von Trainer Joe Rose bei der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft dabei und scheidet im Halbfinale gegen den späteren Titelgewinner Gießen aus.
Michael Zimmer wird neuer Coach der 1. Herren
Unter der Leitung des Trainergespanns Bärbel Herzberg/Wiebke Henning wird die weibliche C-Jugend um Nina Bade, Hanna Green und Katharina Kühn Deutscher Meister bei der Endrunde in Chemnitz.
Der frühere Wedeler Ingo Freyer nimmt mit der A-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil und gewinnt mit ALBA Berlin den Korac-Cup.
Linda Fröhlich und Katharina Kühn nehmen mit dem Kadetten-Nationalteam an der EM teil. Fröhlich wird mit 22,1 Punkten pro Spiel Topscorerin des Turniers.
1996Lund so erfolgreich wie noch nie: Die Teilnehmerzahl betrug in diesem Jahr aus Wedel 146 Personen.
Zum ersten Mal schnuppert die Damenmannschaft des SC Rist in der 2. Liga Bundesligaluft. Nach anfänglichen Erfolgen muss das Team unter Joachim Rose gleich wieder absteigen. Im Kader stehen neben den Routiniers Pe Werner, Bärbel Herzberg, Daniela Pfeiffer, Wiebke Höhs, Wiebke Henning, Anja Schiebler und Susanne Kirchheim auch die Küken aus der weiblichen B-Jugend: Linda Fröhlich, Katharina Kühn, Hanna Green und Nina Bade. Trost findet man durch den Gewinn der Deutschen B-Jugend-Meisterschaft in Leimen.
In der Saison 96/97 wird Linda Fröhlich immer mehr zur dominierenden Figur der Liga und schafft im Alter von 17 Jahren den Sprung ins A-Nationalteam; sie und Kühn sind für den DBB bei der Junioren-EM aktiv.
Auch bei den 1. Herren in der 2. Bundesliga sorgt ein Jungspund für Furore: Der 16-jährige Cecil Egwuatu - von der Jugend in den Zweitliga-Kader hochgezogen - wird in seiner ersten Saison prompt ein Leistungsträger.
Die 3. Herren steigt in die Hamburger Oberliga auf - und das mit einem Durchschnittsalter weit jenseits der 35. Der Verein startet mit 9 Herrenmannschaften in die Saison - bei 10 wird der HBV Probleme mit der EDV erhalten.
1997Wieder ein Erfolg zu Jahresbeginn, als die weibliche A-Jugend das Turnier in Lund als Sieger beendet.
Die 1. Damen - jetzt mit Marc Köpp als Coach - werden Meister der Regionalliga und spielen damit wieder in der 2. Bundesliga.
Die 1. Herren werden Erster in der Abstiegsrunde der 2. Bundesliga Nord.
Die weibliche A-Jugend um Trainer Joachim Rose holt Silber bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Trier.
Die weibliche B-Jugend verteidigt - nun betreut von Marc Köpp - ihren deutschen Meistertitel in eigener Halle.
Die männliche A-Jugend mit Coach Torben Hansen wird Dritter bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin. Im Team stehen u.a. Cecil Egwuatu, Darko Krezic, Markus Holle, Alexander Seggelke und Marvin Willoughby.
Jef Tomesch, Robin Grey (beide zum Erstligisten Basket Bayreuth), Jan Rinck (zum Zweitliga-Konkurrenten Oldenburger TB) sowie Trainer Michael Zimmer verlassen die 1. Herren, neuer Coach wird Dr. Ivan Vojtko.
Im August richtet der SC Rist am Steinberg die Junioren Challenge Round zur EM 98 aus. Die deutsche Junioren-Nationalmannschaft wird angeführt von Lokalmatador Cecil Egwuatu. Auch der spätere NBA-Star Andrei Kirilenko (Russland) und der Grieche Antonios Fotsis (später Memphis Grizzlies) spielen mit ihren Nationalteams in Wedel auf.
Zum zweiten Mal erhält der SC Rist "Das Grüne Band" für vorbildliche Talentförderung im Verein.
Die 8.Herren steigt in die Bezirksliga auf - die 3. Herren aus der Oberliga leider wieder ab.
1998Wieder tolle Erfolge auf Bundesebene: Die weibliche A-Jugend wird Deutscher Meister unter Marc Köpp. Die weibliche B-Jugend wird Vizemeister mit Joe Rose, die männliche A-Jugend DM-Vierter unter Torben Hansen.
Die 1. Herren erreichen unter Coach Dr. Ivan Vojtko die Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga.
Als letzter Vertreter der "goldenen Generation" nimmt Ingo Knillmann 35-jährig Abschied von den 1. Herren, Marvin Willoughby wechselt zum Bundesligisten DJK Würzburg, nimmt zuvor noch wie auch Robin Grey an der U22-EM teil; Cecil Egwuatu geht zum Erzrivalen BC Johanneum.
Auch die 1. Damen spielen in der Aufstiegsrunde zur ersten Liga.
Linda Fröhlich wechselt an die University of Nevada - Las Vegas und verbucht in ihrer ersten Saison in den USA einen Punkteschnitt von 23,5.
1999Nach zwei Jahren in Wedel verlässt 1. Herren-Coach Dr. Ivan Vojtko den Verein und wechselt zum Oldenburger TB; sein Nachfolger wird Thorsten Meyer.
Mit Darko Krezic verlässt ein weiterer Spieler den SC Rist in Richtung 1. Bundesliga. Er schließt sich wie ein Jahr zuvor Marvin Willoughby dem Nowitzki-Club DJK Würzburg an.
2000Ein Sieg gegen Bensberg macht den Triumph im März perfekt! Die 1. Damen setzen die Vision "Rist 2000" um, werden Meister der 2. Bundesliga und steigen damit in die erste Liga auf.
Bei der U20-EM gehört Katharina Kühn zum Aufgebot des deutschen Nationalteams.
Stephan Völkel wird Trainer der 1. Herren.
Ein Jahr nach seinem Bruder Darko zieht es auch Zoran Krezic in die 1. Bundesliga. Er wechselt zum Lokalrivalen BC Johanneum.
Markus Engelke folgt unterdessen seinem ehemaligen Trainer Dr. Ivan Vojtko zum Oldenburger TB, der inzwischen in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist.
2001Gleich im ersten Bundesliga-Jahr werden die 1. Damen Deutscher Vizepokalsieger (Finalniederlage gegen Rekordmeister Wuppertal) und erreichen das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft.
In der Saison 01/02 nehmen die 1. Damen am Europacup teil, scheiden im "Ronchetti-Cup" jedoch in der ersten Runde gegen Wisla Krakau trotz eines 51:50-Hinspielsieges vor 700 Zuschauern am Steinberg aus.
Der frühere Wedeler Marvin Willoughby nimmt mit der deutschen A-Nationalmannschaft an der EM in der Türkei teil und erreicht Seite an Seite mit NBA-Star Dirk Nowitzki das Halbfinale; im selben Jahr steht Willoughby zudem - wie auch Alexander Seggelke - mit der deutschen A2-Nationalmannschaft im Halbfinale der Universiade in Peking.
2002Die 1. Damen werden in eine GmbH ausgegliedert.
Wieder erreichen die 1. Damen in der 1. Bundesliga das Playoff-Viertelfinale und das Top-Four im DBBL-Pokal.
Auch auf internationalem Parkett sind die Risterinnen wieder unterwegs und spielen im FIBA Europe Cup. Nach dem Heimsieg gegen Dynamo Kursk schreibt die Pinneberger Zeitung am 8. November 02: "Hier regiert der SC Rist", skandierte das begeisterte Wedeler Publikum und feierte die Rist-Damen mit Standing Ovations. Ohne große Erwartungen kamen 550 Fans in die Wedeler Steinberghalle, gingen aber mit dem Gefühl, eine der stärksten Leistungen der Wedelerinnen überhaupt gesehen zu haben. Alle anderen Partien gegen Vertreter aus Ungarn und Tschechien gehen allerdings verloren.
Die 1. Herren-Mannschaft, in ihrer bisher letzten Zweitliga-Saison unter der Leitung von Trainer Arne Alig, wird in die Regionalliga zurückgezogen. Die Pinneberger Zeitung schreibt am 1. Juni 02: "Wirtschaftliche Gründe waren es denn auch in erster Linie, die den Vorstand des SC Rist zum Verzicht auf den Zweitliga-Platz bewogen." "Wir haben keine Möglichkeit gesehen, den geschätzten Etat in Höhe von etwa 100 000 Euro einzuwerben" , berichtet der stellvertretende Vereinsvorsitzende Joachim Rose. Die Zukunft des Herrenbasketballs scheint ungewiss, als Jörg Gehrke das Amt des Managers übernimmt und mit Trainer John Sable eine neue Mannschaft aufbaut.
Alexander Seggelke wechselt zum Rhöndorfer TV, Martin Duggen verlässt den SC Rist in Richtung Paderborn.
Die frühere Risterin Linda Fröhlich beendet ihre College-Karriere an der UNLV als "All-Time Leading Scorer" und "All-Time Leading Rebounder" und wird vom WNBA-Team New York Liberty "gedraftet".
2003"Titelgewinn für die U 16, Platz zwei für die U 20 - der weibliche Nachwuchs des Wedeler Clubs ist der erfolgreichste in der Bundesrepublik", vermeldet die Pinneberger Zeitung am 3. Juni 03. Die weibliche U16 besiegte im Finale von Chemnitz unter dem Trainer-Dreigestirn Marc Köpp/Gundula Hahn/Jens Ciliax den SV Halle mit 69:68, die U20 (Coach Daniel Hofmann) verlor in Leimen das Endspiel gegen die BG Dorsten.
Die Australierin Rebecca Brincat im Team der 1. Damen beendet die Saison 03/04 als Topscorerin der 1. Bundesliga und wechselt nach Österreich, zur kommenden Spielzeit rücken gleich mehrere Junioren-Nationalspielerinnen nach: Emily Doharty, Dana Penno, Kaya Jensen, Laura Rahn, Anna Görg und Margret Skuballa. Görg und Skuballa verstärken das Junioren-Nationalteam bei der EM.
Am Ende des Jahres stehen die 1. Herren am Tabellenende.
Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins wird der Trainer der 1.Herren vorzeitig entlassen: Coach Emir Ibrahimbegovic muss den Club verlassen, Michael Zimmer übernimmt übergangsweise das Traineramt.
Alexander Seggelke wechselt im Sommer von Rhöndorf zum Bundesliga-Club Bayer Leverkusen.
2004Die 1. Damen steigen aus der 1. Bundesliga ab; neuer Trainer wird Özhan Gürel.
Katharina Kühn verlässt ihren Heimatclub nach u.a. fünf Deutschen Meistertiteln in der Jugend und dem Bundesliga-Aufstieg. Ihr nächster Verein ist Acis-Suli León/Spanien.
Die weibliche U18 mit Coach Marc Köpp wird in Freiburg Deutscher Meister. "Mit dem 72:64 (35:34) im Finale über den SV Halle wiederholten die Wedeler Mädchen den Vorjahres-Coup, als sie gegen denselben Gegner den nationalen U-16-Titel gewannen", meldet die Pinneberger Zeitung.
Zu Beginn des Jahres übernimmt Pat Elzie die stark abstiegsgefährdeten 1. Herren und bringt den US-Amerikaner Michael Claxton mit. Die Rister retten sich vor dem Sturz in die 2. Regionalliga. Höhepunkt der Aufholjagd ist ein umjubelter Heimsieg gegen den Lokalrivalen BC Hamburg (vormals BC Johanneum).
Ingo Freyer kehrt im Sommer nach langen Jahren als Profi zurück nach Wedel und übernimmt zur Saison 04/05 als Trainer die 1. Herren.
Der SC Rist erhält abermals "Das Grüne Band" für vorbildliche Talentförderung im Verein.
2005Die wU18 wird hinter dem Dauerrivalen SV Halle Deutscher Vizemeister. Die restlichen Jugenmannschaften schneiden nach den großen Erfolgen der Vorjahre nicht so gut ab.
Die 1.Damen werden wieder in den Hauptverein aufgenommen, weil die GmbH aufgelöst worden ist. Das Team spielt im ersten Jahr nach dem Abstieg trotz vieler Abgänge unter dem Trainergespann Özhan Gürel/Gundula Hahn eine starke Saison 04/05 und verliert erst im Playoff-Finale der 2. Bundesliga knapp gegen Wolfenbüttel.
Lange schnuppern die 1. Herren unter Trainer Ingo Freyer am Aufstieg in die 2. Bundesliga, belegen am Ende der Saison den dritten Platz. Cecil Egwuatu, im Sommer 05 zum SC Rist zurückgekehrt, gewinnt die Topscorer-Krone der Regionalliga.
Auch André Bade gehört nach zwölf Jahren als Profi wieder zum Team der 1. Herren und wechselt nach der Saison 05/06 zu den 3. Herren.
Anna Görg und Margret Skuballa verlassen die 1. Damen im Sommer und wechseln zur Saison 05/06 zum Bundesligisten BG Dorsten, wo auch Marc Köpp als Trainer angeheuert hat. Vorher sind beide Spielerinnen noch für die deutsche U18-Auswahl bei der EM im Einsatz.
Die frühere Wedelerin Katharina Kühn läuft bei der EM für das deutsche A-Nationalteam auf.
2006Trotz des Abgangs einiger Leistungsträger (darunter auch Topscorer Egwuatu) zum Kooperationsteam Baskets Albag Hamburg stehen die 1. Herren am Ende der Spielzeit 05/06 deutlich vor den Baskets und werden Fünfter. Zur Saison 06/07 kehrt Egwuatu zum SC Rist zurück.
Die Leistungsträger Hanna Green und Tilla Becker nehmen eine Basketball-Auszeit; ohne sie stehen die 1. Damen zum Jahresende im Tabellenkeller.
Laura Rahn sowie die früheren Risterinnen Anna Görg und Margret Skuballa absolvieren die U20-EM; Görg und Skuballa sind die beiden führenden Scorer der deutschen Auswahl.
Die WU14 wird Norddeutscher Meister und die WU20 wird zweiter bei den Norddeutschen Meisterschaften.
Martin Duggen steigt mit Paderborn in die erste Liga auf.
2007Nach der Rückkehr Beckers und Greens erreichen die 1. Damen noch die Playoffs der 2. Bundesliga, scheiden aber in der ersten Runde aus.
Cecil Egwuatu wird abermals Topscorer der Regionalliga. Sein Punkteschnitt liegt bei unglaublichen 39,4 pro Spiel (Bestwert: 57 Punkte im Heimspiel gegen Magdeburg). Die 1. Herren beenden die Saison 06/07 unter Coach Ingo Freyer als Sechster. Freyer wechselt im Sommer als Headcoach zum Zweitligisten Phoenix Hagen, neuer Trainer der 1. Herren wird Özhan Gürel.
Gürels Nachfolger als Trainer der 1. Damen ist sein Vorgänger: Marc Köpp übernimmt das Team zur Saison 07/08 wieder. Am Ende des Jahres steht das Team nach einer starken Vorrunde auf dem ersten Platz der 2. Bundesliga und darf sich als Wintermeister feiern lassen.
Nach vier Hamburger Oberliga-Meisterschaften in Folge sind die 3. Herren auch bundesweit erfolgreich. In der Altersklasse Ü35 wird die Mannschaft um etliche frühere Bundesliga-Spieler (u.a. Ingo Freyer, Ingo Knillmann, Christian Pauk) in Ansbach deutscher Vizemeister.
Die frühere Wedelerin Katharina Kühn holt mit dem TSV Wasserburg das "Double" aus Deutscher Meisterschaft und DBBL-Pokalsieg.
Ein Trio aus früheren Risterinnen (Fröhlich, Kühn, Skuballa) verstärkt das deutsche A-Nationalteam bei der EM in Italien.
2008Der frühere Rister Alexander Seggelke (inzwischen bei Science City Jena unter Vertrag) wird ins Allstar-Team der 1. Bundesliga berufen.
Die 1. Damen erreichen als Dritter der Hauptrunde die Playoffs der 2. Bundesliga Nord und scheiden am Ende der Saison 07/08 im Halbfinale aus.
Die 1. Herren beenden die Regionalliga-Saison nach einem starken Frühjahr als Vierter.
Ende Mai werden die Herren Ü35 in Berlin Deutscher Meister. Gefeiert wird der Titel unter anderem auf dem Balkon des Wedeler Rathauses und auf der Feier zum 40. Geburtstag des SC Rist in der Steinberghalle. Zuvor hatte das Team als 3. Herrenmannschaft zum fünften Mal in Folge die Oberliga-Meisterschaft gewonnen.
Im Herbst ziehen die 1. Herren als bundesweit einziger Regionalligist in die 1. Hauptrunde des BBL-Pokals ein, unterliegen dann in der Steinberghalle jedoch dem Erstligisten Paderborn Baskets.
2009Die Herren Ü35 werden im Februar in eigener Halle Norddeutscher Meister und qualifizieren sich zum dritten Mal in Folge für die Endrunde der Deutschen Meisterschaft.
Die 1. Damen scheiden im Playoff-Halbfinale gegen den späteren Meister Union Opladen aus. Coach Marc Köpp zieht sich nach dem Saisonende zurück, neuer Damen-Trainer zur Saison 09/10 wird Alexander May.
Mit einem 100:55-Heimsieg vor 700 Zuschauern gegen den Nachbarn Bramfelder SV machen die 1. Herren um Topscorer Peter Huber-Saffer die Meisterschaft in der 1. Regionalliga und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt. In der Schlussphase der Saison hatten die Rister um Coach Özhan Gürel Unterstützung von Marvin Willoughby erhalten, der nach elf Jahren sein Comeback beim SC Rist gab.
Laura Schroeder wird im Rahmen des Wettbewerbs "Talente mit Perspektive" in den U14-Perspektivkader des DBB berufen.
Im Juni dominieren die Herren Ü35 die Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Hagen (auch ein Ü35 Damenteam aus Wedel nahm erstmals teil und wurde Siebter), schlagen SV Hagen-Haspe im Finale mit 61:37 und verteidigen damit ihren DM-Titel. Zuvor hatte sich die Ü35 als 3. Herren noch die sechste Oberliga-Meisterschaft in Folge gesichert.
2010Die 1. Herren schließen ihre erste Saison nach dem Wiederaufstieg in die (bundesweite) 2. Bundesliga (Pro B) auf dem neunten Platz ab. Am letzten Spieltag, der unter dem Motto "Jugendtag" steht, bezwingt das Team von Headcoach Özhan Gürel in der ausverkauften Steinberghalle die Würzburg Baskets, die sich vor dem Spiel noch Hoffnungen auf den Meistertitel gemacht hatten. Topscorer der Rister in dieser Saison ist der Kanadier Stuart Turnbull, dessen Schwester Taryn seit 2007 bei den 1. Damen spielte.
Unter dem Namen RIST SCALA Ladybaskets (Kooperation mit dem SC Alstertal-Langenhorn) erreichen die 1. Damen unter dem Trainergespann Alexander May/Adesina Ogundipe das Playoff-Halbfinale in der 2. Bundesliga Nord. Nach der Saison verlassen mit Pia Mankertz, Laura Rahn und Taryn Turnbull die drei besten Scorer das Team.
Diesmal "nur" Platz zwei für die Ü35 bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft. Im Endspiel muss man sich ganz knapp VfK Hagen (mit Ingo Freyer) geschlagen geben. Zuvor hatten sich die Rister den Titel des Norddeutschen Meisters gesichert.
Die 2. Herren (Trainer: Andreas Bollinger/Thorsten Meyer) werden Dritter in der 2. Regionalliga und sind damit das zweitbeste männliche Team im HBV nach den 1. Herren.
Gundula Laabs (geb. Hahn) und Sebastian Gleim werden Jugendkoordinatoren. Laabs reist im August als Bundestrainerin zu den Youth Olympics nach Singapur und führt das deutsche Team dort auf den achten Platz.
2011In einer hochspannenden Serie gegen die Baskets Konstanz sichern sich die 1. Herren in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga Pro B. Den entscheidenden dritten Sieg sichern sich die Rister in der ausverkauften Steinberghalle.
Die 2. Herren (Trainer: Sebastian Gleim) werden Zweiter der 2. Regionalliga und holen den HBV-Pokal. Mehr geht (fast) nicht...
Katharina Kühn beendet nach der EM ihre aktive Karriere. Mit dem TSV Wasserburg wurde sie insgesamt drei Mal deutscher Meister und holte zwei Pokalsiege. Zwischen 2001 und 2011 absolvierte sie zudem 70 A-Länderspiele für Deutschland.
Auch Alexander Seggelke hängt seine Schuhe an den Nagel und beendet seine Profilaufbahn. Zuletzt stand er bei den Artland Dragons in der BBL unter Vertrag.
In der Saison 2011/12 spielen fünf Bundesliga-Teams am Steinberg, das sucht bundesweit seinesgleichen: Damen und Herren jeweils in der 2. Bundesliga, dazu die Jugendbundesliga-Teams: die Kooperationsteams der Piraten, an denen der SC Rist beteiligt ist (JBBL, NBBL) sowie die vom SC Rist betriebenen Lady Vikings (WNBL)
2012Anfang Mai findet in drei Hallen in Wedel und Holm die Endrunde der Deutschen Meisterschaften in der Altersklasse Ü35, der Damen und Herren, statt. Die Ü35-Herren des SC Rist unterliegen im Finale dem DBV Charlottenburg.
Erstmals erreichen die 1. Herren die Playoffs in der 2. Bundesliga Pro B, scheiden nach hartem Kampf aber in der ersten Runde gegen Nördlingen aus. Kay Gausa wechselt zur Saison 12/13 zum deutschen Vizemeister Ulm.
Die RIST SCALA Ladybaskets werden aufgelöst, ab sofort gibt es wieder die 1. Damen, die unter Coach Gundula Laabs einen Neuanfang in der 2. Regionalliga machen. Führungsspielerinnen des sehr jungen Teams sind Katharina Kühn und Dana Penno, die nach dem Ende ihrer Profikarrieren wieder für die Risterinnen spielen.
In der Saisonvorbereitung trennt sich der SC Rist von 1. Herren-Trainer Özhan Gürel, Nachfolger wird Sebastian Gleim. Mac-Davis Duah wird nach zwölf Saisons bei den 1. Herren verabschiedet und wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Nach zwölf Jahren gibt Siegmar Kuntze sein Amt als 1. Vorsitzender ab, Gernot Guzielski wird sein Nachfolger.
2013Die 1. Damen steigen ungeschlagen in die 1. Regionalliga auf und werden HBV-Pokalsieger.
Die 1. Herren beenden die Punktrunde in der 2. Bundesliga Pro B auf dem zweiten Platz, in den Playoffs scheidet man im Viertelfinale gegen Weißenhorn aus.
Bei der Endrunde der Deutschen Meisterschaft Ü35 erreichen die Rister das Endspiel, verlieren dort aber gegen Charlottenburg (51:58). Doch Silber ist ja auch glänzend!
2014Der SC Rist ist wie im Vorjahr der sechstgrößte Basketball-Verein in Deutschland, die weibliche Abteilung ist bundesweit die größte.
Als Aufsteiger werden die 1. Damen unter der Leitung von Trainerin Gundula Laabs bei nur einer Saisonniederlage prompt Meister der 1. Regionalliga, auf einen Aufstieg in die zweite Liga wird verzichtet.
Die 1. Herren werden erneut Vizemeister der Punktrunde in der 2. Bundesliga Pro B Nord und sorgen in den Playoffs für Furore. Die Rister stoßen bis ins Halbfinale vor und müssen sich dort im Entscheidungsspiel um den Finaleinzug Oldenburg geschlagen geben. Die Rister sind wie in alten Zeiten ein Zuschauermagnet, die Steinberghalle platzt bei den Playoff-Heimspielen aus allen Nähten.
2. Damen und 3. Herren werden jeweils Oberliga-Meister.
Bei der Auszeichnung der Nachwuchsarbeit der Vereine der 2. Basketball-Bundeslga ProB kommt der SC Rist auf den ersten Rang.
1. Herren-Trainer Sebastian Gleim wechselt in die Nachwuchsabteilung von Bundesligist Frankfurt Skyliners, sein Nachfolger zur Saison 14/15 wird Michael Claxton, der damit zehn Jahre nach seiner Wedeler Zeit als Spieler nun als Trainer an den Steinberg zurückkehrt. Die 1. Herren kooperieren ab der Saison 2014/15 mit den neugegründeten Hamburg Towers: Junge Spieler können somit für beide Mannschaft zum Einsatz kommen.
2015Die 1. Herren schließen die Punktrunde in der 2. Bundesliga ProB (Gruppe Nord) wie im Vorjahr als Zweiter ab. In den folgenden Playoffs entfacht die Mannschaft von Trainer Michael Claxton eine Basketball-Euphorie wie Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre und übertreffen damit die bereits sehr erfolgreiche Vorsaison. Beste Stimmung und "volle Hütte" in der Steinberghalle zeugen vom Wedeler Playoff-Zauber. Die Rister erreichen das Finale der ProB, müssen sich dort in beiden Spielen allerdings Oldenburg geschlagen geben. Rist-Spielmacher Diante Watkins wird zum Spieler des Jahres in der ProB gekürt.
Leistungsträger und Kapitän Christoph Roquette beendet seine Karriere (die letzten zwei, sehr erfolgreichen Jahre, verbrachte er in Wedel) und wird Sportlicher Leiter der 1. Herren.
Die 1. Damen schließen die Saison 2014/15 im Mittelfeld der 1. Regionalliga ab, zur folgenden Saison gibt es einen großen Umbruch, der Kader ist 2015/16 jünger denn je. Neuer Trainer wird René Zoller. Er löst Bernardo Velarde ab, der die Risterinnen 2014/15 betreut hatte.
Die Ü35-Herren werden dank eines Finalsieges über DBV Charlottenburg Norddeutscher Meister, bei der Bundesendrunde heißt die Endspielpaarung erneut Charlottenburg - Rist, diesmal haben die Berliner die Nase vorn, die Rister werden deutscher Vizemeister.
Die weibliche U19 von Trainerin Gundula Laabs verpasst aufgrund eines Dreiervergleichs knapp den Sprung zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft.
2016Bei den Norddeutschen Meisterschaften der Altersklasse Ü35 holen die Risterinnen im Frühjahr den Titel, die Rister werden Vize.
Die 1. Herren sichern sich in der Abstiegsrunde den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga ProB.
Die 1. Damen steigen aus der 1. Regionalliga ab.
Bei der jährlichen Prämierung der Nachwuchsarbeit durch die 2. Basketball-Bundesliga (Nord- und Südstaffel) erreicht der SC Rist wieder den ersten Platz.
Beim DBB-Wettbewerb "Talente mit Perspektive" wird Matilda Schmalisch beim Endturnier in Heidelberg in den deutschen Perspektivkader berufen.
Anfang Juni richtet der SC Rist die Deutsche Meisterschaft Ü35 aus: Die Herren gewinnen den Titel in der Steinberghalle gegen den Dauerrivalen DBV Charlottenburg, die Damen unterliegen im Endspiel München ganz knapp und gewinnen Silber. Gefeiert wird wenige Tage später auf dem Rathausbalkon.
Zur Saison 2016/17 bekommen die 1. Herren und die 1. Damen neue Trainer: Der Spanier Felix Banobre wird neuer Coach der Rister, Stefan Altemüller (vorher Co-Trainer 1. Herren) übernimmt den Posten bei den Risterinnen.
Mit Fabian Böke beendet ein langjähriger Leistungsträger der 1. Herren seine Karriere.
2017Im Februar kommt es bei den 1. Damen zum Trainerwechsel: Stefan Altemüller legt sein Amt nieder, Gundula Laabs übernimmt bis zum Saisonende. Die Risterinnen gehen als Sechster der Abschlusstabelle der 2. Regionalliga in die Sommerpause.
Die Ü35-Herren werden in Bremen Norddeutscher Meister.
Mit einem Auswärtssieg in Itzehoe am letzten Spieltag der Punktrunde sichern sich die 1. Herren die Playoff-Teilnahme in der 2. Bundesliga ProB, scheiden aber dort in der ersten Runde gegen den späteren Meister Weißenhorn aus.
Mitte Mai werden holen die Ü35-Herren den vierten Deutschen Meistertitel durch einen 54:51-Endspielsieg über Gastgeber Hagen-Haspe
Mit Manfred Schuncke wird ein guter alter Bekannter neuer Trainer der 1. Damen

Rister aus aller Herren Länder

In ihrer ersten Zweitligasaison 1985/86 stieß Brian Byrnes zum Kader der 1. Herren. Der 1,80 Meter große Spielmacher aus dem US-Bundesstaat New Jersey war allerdings kein Profispieler, sondern war den Ristern „zugelaufen“. Byrnes arbeitete im US-Konsulat in Hamburg und lernte beim Basketball in der Unisporthalle mit Christian Offergeld einen Rister kennen, der ihn mit zum Training der 1. Herren brachte. Der „Zufallsneuzugang“ verstärkte die Mannschaft in den kommenden, „goldenen“ Jahren im Spielaufbau.

In der Saison 1991/92 kam zunächst der Jamaikaner Jeff Pinder, der zuvor im US-Bundesstaat North Carolina an der Pfeiffer University gespielt hatte. Der Center blieb aber nicht lange, quasi über Nacht war er wieder verschwunden. Im weiteren Verlauf der Saison wechselte der US-Amerikaner Eric Cooper nach Wedel. Trotz dieser Verstärkung verpassten die 1. Herren den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga.

Dzintars Jaunzems, 1,95 Meter großer lettischer Nationalspieler und EM-Teilnehmer 1993, wechselte im Vorfeld der Saison 1993/94 nach Wedel. Ein Königstransfer, der jahrelange Rendite abwerfen sollte. Er führte die Mannschaft zur niederlagenlosen Saison 1993/94 in der Regionalliga und damit zum Wiederaufstieg in die zweite Liga. Der blonde Lette spielte bis 2001 für die Rister in der 2. Bundesliga und wurde in Wedel darüber hinaus beruflich tätig.

In der Zweitliga-Spielzeit 2000/01 erhielten die Rister Verstärkung durch den damals bereits 37-jährigen Mike Broderick, der auf eine lange Profikarriere in Deutschland zurückblickte. Im Dezember 2000 verließ er Wedel aus beruflichen Gründen.

Während der Saison 2002/03 verstärkte der slowakische Aufbauspieler Alexander Riecky die Rister. Er war seiner Frau Alexandra Riecka nach Wedel gefolgt, die damals für die 1. Damen in der Bundesliga spielte.

Ende des Jahres 2003 war es nicht gut um die Rister bestellt. Es drohte der Abstieg in die 2. Regionalliga. Nach der Trennung von Trennung Emir Ibrahimbegovic übernahm Michael Zimmer vorübergehend das Amt, dann kam Pat Elzie und hatte Michael Claxton im Schlepptau. Der als Aufbau- und Flügelspieler einsetzbare US-Amerikaner hatte schon bei einigen anderen Mannschaften in Deutschland gespielt und wurde in Wedel zum Garanten für den Klassenerhalt. Er beendete die Saison 2003/04 mit einem Punkteschnitt von 27,2. Zu seinen Mannschaftskollegen gehörte in dieser Spielzeit auch der Bundesliga-erfahrene Bosnier Damir Kurtagic (2002 bis 2006 in Wedel, vorher BCJ Hamburg) Özhan Gürel, der zuvor in seiner türkischen Heimat unter anderem in der ersten Liga gespielt hatte, nach einem Jahr als Spieler in Wedel aber ins Trainerfach wechselte und dann jahrelang erfolgreich erst bei den 1. Damen, später bei den 1. Herren arbeitete.

Claxton und die Rister trennten sich nach zehn Spielen der Saison 2004/05, bis dahin hatte er unter anderem an der Seite des kroatischen Flügelspielers Juraj Grabaric gespielt, der in 22 Einsätzen während der Saison 2004/05 12,6 Punkte im Schnitt erzielte.

Zur Saison 2005/06 holte Manager Jörg Gehrke den US-Center Marlone Jackson nach Wedel. Der 2,03-Meter-Mann, der während seiner Profilaufbahn unter anderem auch in Dortmund und Vechta spielte, war mit 19,2 Punkten pro Partie bester Wedeler Werfer. In der ersten Hälfte der Spielzeit stand mit Spielmacher Marty Reid ein weiterer Ami im Aufgebot. 14,4 Zähler erzielte der pfeilschnelle Guard im Schnitt für die Rister, ehe er in die Heimat zurückkehrte.

Im Laufe der Saison 2006/07 heuerte Stacy Pearson-Taylor bei den Rister an. Der Flügelspieler hinterließ mit seiner athletischen Spielweise, die ihn Defensive und Offensive zum Leistungsträger machte, Eindruck. Er erzielte in zehn Partien 21,0 Punkte im Schnitt und war somit hinter Superscorer Cecil Egwuatu zweitbester Wedeler Punktesammler.

Aaron Sawyer sollte die Rister im Spieljahr 2007/08 unter dem Korb verstärken, allerdings sollte er aufgrund einer Schulterverletztung letztlich in keinem Pflichtspiel zum Einsatz kommen. Dafür gab sein Kumpel Grant Enloe, der Sawyer nach Wedel begleitet hatte, ein kurzes Gastspiel mit einem Kurzeinsatz. Um die durch Sawyers Ausfall entstandene Lücke unter dem Korb zu schließen, stieß im Laufe der Saison der 2,23 Meter große US-Center Matt Slaninka zur Mannschaft. Nach zehn Spielen, in denen er im Schnitt 10,6 Punkte verbuchte hatte, trennte man sich vom Riesen. Pearson-Taylor kam zurück und war wie im Vorjahr gleich wieder Leistungsträger der Rister.

Auf dem Weg zum Gewinn des Meistertitels in der 1. Regionalliga Nord 2009 bauten die Rister zunächst nicht auf ausländische Hilfe, verpflichteten dann aber noch den Kroaten Moris Hadzija. Der Aufbau- und Flügelspieler spielte bereits 2001/02 kurzzeitig für den SC Rist, brachte Europapokalerfahrung mit und war auch in Norddeutschland kein Unbekannter, schließlich hatte er einst auch beim Nachbarn VfL Pinneberg gespielt. Hadzija trug entscheidend zum Gewinn des Titels bei (14,5 Punkte pro Spiel in 17 Begegnungen).

In ihrer ersten Saison in der 2. Bundesliga ProB (2009/10) läuteten die Rister ihre kanadische Welle ein. Stuart Turnbull brachte beste Empfehlungen aus seiner College-Zeit mit, die er an der Carleton University (Seriensieger in der kanadischen College-Liga) gesammelt hatte, und hinterließ auch in Wedel einen starken Eindruck. Der Aufbauspieler hatte zudem Familienanschluss, schließlich war seine ältere Schwester Taryn in dieser Zeit und jahrelang Führungsspielerin bei den 1. Damen. Im Laufe der Saison verpflichteten die Rister mit dem US-Flügelspieler John Davis eine weitere ausländische Kraft.

Turnbull zog nach der Saison zum ProA-Ligisten Hannover weiter, auch Davis blieb nicht. Mit Skouson Harker (Kanada) und Zack Frey (USA) einigten sich die Rister im Vorfeld der Saison 2010/11 mit zwei Centerspielern. Doch während Harker aus familiären Gründen gar nicht erst nach Wedel kommen konnte, packte Frey nach wenigen Tagen das Heimweh, er kehrte noch vor dem Saisonauftakt in seine Heimat Tennessee zurück. Abhilfe gab es aus Kanada: Erst kam der franko-kanadische Power Forward Michel Leger, dann sein ebenfalls auf den großen Positionen einzusetzende Marlon Pompey. Während der Weihnachtspause legten die Rister mit dem US-Amerikaner David Gomez noch einmal auf der Flügelposition nach.

Im Sommer 2011 verpflichteten die Rister Harold August „Augie“ Johnston und Anthony Pettaway. Sowohl Scharfschütze Johnston als auch der kräftige Innenspieler Pettaway hatten sich bei ihren vorherigen Veeinen mit hervorragenden Leistungen in der 1. Regionalliga Süd-Ost empfohlen und schafften den Sprung in die ProB ohne Probleme. Pettaway nahm nach einem starken Jahr am Steinberg im Sommer 2012 ein Angebot aus Kirchheim (ProA) an, wurde dort jedoch kurz vor Saisonbeginn wieder aussortiert. Johnston, der Kapitän der Rister wurde, kehrte zur Saison 2012/13 nach Wedel zurück und wurde Zeuge einer turbulenten Saisonvorbereitung. Mit dem großen Flügelspieler Chris Johnson und dem vielseitigen Aufbau/Flügel Joshua Jones nahmen zwei weitere US-Amerikaner an der Vorbereitung auf die Saison 2012/13 teil. Noch vor dem ersten Spieltag kam’s zur Trennung von Trainer Gürel, Jones musste gehen, weil nun ein anderer Spielertyp gebraucht wurde, Chris Johnson zog sich in einem Vorbereitungsspiel einen Achillessehenriss zu, was für ihn schon vor dem Auftakt das Saisonende bedeutete. Als neuer Ami kam Davey Hopkins, der vorher beim UBC Hannover mittrainiert hatte. Wie Augie Johnston stammte der sprunggewaltige Flügelakteur aus Kalifornien. Das kalifornische Doppel führte die Rister mit starken Leistungen in die Playoffs.

Nach dem Ende der Saison 2012/13 wechselte Johnston zu Cuxhaven (ProA), Hopkins blieb beim SC Rist. Mit dem erfahrenen Australier Lee Jeka sowie dem US-Amerikaner Diante Watkins teilten sich Hochkaräter den Spielaufbau und trugen dazu bei, dass die Rister das Halbfinale erreichten. Watkins stand meist in Jekas Schatten und avancierte dennoch zum besten Wedeler Punktesammler.

In der Saison 2014/15 übernahm Watkins dann die Chefrolle, mit Denzell Erves wurde ein zweiter Amerikaner für die Innenpositionen geholt. In der Weihnachtspause wurde das US-Duo mit der Verpflichtung von Brandon Spearman zum Trio. Der vielseitige Flügelspieler Spearman sollte in der zweiten Saisonhälfte mit Watkins das beste Ausländergespann der Liga bilden. Die Rister wurden Vizemeister, Watkins als Spieler des Jahres in der ProB ausgezeichnet. Die Erfolge weckten Begehrlichkeiten anderer Verein, Watkins und Spearman waren nicht zu halten, auch Erves, dessen Einsatzzeit nach Spearmans Verpflichtung zurückgegangen war, kehrte nicht in die Steinberghalle zurück.

Isaac Gordon (Aufbau) und Michael Bradley (Center) hießen die beiden US-Amerikaner, mit denen die Rister in die Spielzeit 2015/16 gingen. Bradleys Leistungen entsprachen nicht den Erwartungen, es kam nach zehn Spielen zur Trennung. Der Litauer Aurimas Adomaitis ersetzte Bradley unter dem Korb, die Flügelpositionen wurden im Saisonverlauf mit dem US-Amerikaner Amir Carraway verstärkt. Adomaitis wurde zur festen Größe und fasste auch beruflich in Wedel Fuß. Neben dem Litauer stand der US-Amerikaner Will Barnes 2016/17 im Wedeler Aufgebot. Der Spielmacher hatte die Vorsaison wegen einer Knieoperation verpasst, nachdem er zuvor Kapitän der Hamburg Towers war und in der Hansestadt heimisch geworden war. Als „Aushilfe“ war zudem der junge spanische Flügelspieler Damian Cortes Rey dabei. Der Basketball-Ziehsohn von Trainer Felix Banobre spielte hauptsächlich beim Regionalligsten VfL Stade, verbuchte dank einer Doppellizenz aber auch Einsätze für die Rister.

In der Saison 2017/18 erhielt Cortes Rey dann einen festen Platz im Wedeler Kader, auch Adomaitis war weiterhin dabei. Als neuer Spielmacher kam der Serbe Nino Celebic. Eine Verletztenmisere setzte den Ristern zu, für Abhilfe sollte ab Dezember 2017 Will Darley sorgen. Der „Vierer“ hatte in den Vormonaten für den Kooperationspartner Hamburg Towers in der 2. Bundesliga ProA gespielt, sein dortiger Vertrag war aber ausgelaufen.

Archiv 1. Herren

(Kader wegen Quellenlage teils unvollständig)

1970/71 (Bezirksliga):
Manfred Eichhorn, Christian Gutowski, Klaus Günter Gutowski, Bernd Hainzinger, Manfred Hinz, Günter Hitschke, W. Käthner, Gerd Rehder, Ewald Schauer, Schmidt, Peter Schröder, Rolf Siems, Klaus Smollich, Frank Tesch. Spielertrainer: Klaus Smollich

1971/72:
Karsten Eller, Christian Gutowski, Bernd Hainzinger, Käthner, Jörn Richters, Rolf Siems, Klaus Smollich

1972/73 (Stadtliga):
Böhm, Karsten Eller, Christian Gutowski, Gernot Guzielski, Bernd Hainzinger, Manfred Hinz, Käthner, Jörn Richters, Rolf Siems, Klaus Smollich. Spielertrainer: Klaus Smollich.

1973/74 (Oberliga):
Borga, Claus Daske, Hans-Jürgen Ehmke, Karsten Eller, Geigenberger, Christian Gutowski, Gernot Guzielski, Manfred Hinz, Peter Mieß, Müller, Joachim Rose, Schuhmann. Trainer: Eli Araman.

1974/75 (Oberliga):
Jens Behrmann, Carsten Blunck, Claus Daske, Karsten Eller, Christian Gutowski, Gernot Guzielski, Manfred Hinz, Frank Monien, Müller, Joachim Rose, Schuhmann, Rolf Siems. Trainer: Eli Araman.

1975/76 (Oberliga):
Jens Behrmann, Carsten Blunck, Claus Daske, Sven Detken, Karsten Eller, Matthias Gizik, Christian Gutowski, Gernot Guzielski, Manfred Hinz, Frank Liebke, Frank Monien, Joachim Rose, Stefan Sänger, Trainer: Eli Araman.

1976/77 (Oberliga):
Carsten Blunck, Claus Daske, Hans-Jürgen Ehmke, Karsten Eller, Matthias Gizik, Christian Gutowski, Frank Monien, Müller, Joachim Rose, Stefan Sänger, Werner Wasser. Trainer: Gernot Guzielski.

1977/78 (Oberliga):
Jens Behrmann, Karsten Eller, Hartmut Eller, Matthias Gizik, Christian Gutowski, Gernot Guzielski, Bernd Karow, Ingo Knillmann, Michael Rhein, Joachim Rose, Wolfgang Strack, Werner Wasser. Spielertrainer: Gernot Guzielski.

1978/79 (Oberliga):
Matthias Gizik, Gernot Guzielski, Bernd Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Herwig Picht, Dirk Rehder, Bernd Röder. Trainer: Claus Daske.

1979/80 (Oberliga):
Matthias Gizik, Gernot Guzielski, Bernd Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Herwig Picht, Dirk Rehder, Bernd Röder. Trainer: Claus Daske.

1980/81 (Oberliga):
Matthias Gizik, Christian Gutowski, Gernot Guzielski, Bernd Jaskotka, Bernd Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Gerhard Marks, Desiré Mieritz, Herwig Picht, Bernd Röder, Wolfgang Strack. Trainer: Jan Beutler.

1981/82 (Oberliga):
Matthias Gizik, Gernot Guzielski, Bernd Jaskotka, Bernd Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Christian Offergeld, Christian Pauk, Bernd Röder, Jörn Schadowski, Bent Tödter. Spielertrainer: Bernd Karow.

1982/83 (Regionalliga):
Gernot Guzielski, Bernd Jaskotka, Christian Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Stefan Lege, Ulf Mindermann, Christian Offergeld, Christian Pauk, Jens Röder, Bernd Röder, Jörn Schadowski, Spielertrainer: Bernd Karow.

1983/84 (Regionalliga):
Matthias Gizik, Gernot Guzielski, Bernd Jaskotka, Christian Karow, Ulf Mindermann, Christian Offergeld, Christian Pauk, Jens Röder, Jörn Schadowski, Wolfgang Strack, Werner Wasser. Trainer: Bernd Karow, Sportwart: Norbert Offergeld.

1984/85 (Regionalliga, Meister):
Jan Becker, Siegmar Kuntze, Gernot Guzielski, Bernd Jaskotka, Christian Karow, Siegmar Kuntze, Ulf Mindermann, Christian Pauk, Jens Röder, Jörn Schadowski, Wolfgang Strack, Bent Tödter, Werner Wasser. Trainer: Klaus Smollich/Bernd Karow, Sportwart: Norbert Offergeld.

1985/86 (2. Bundesliga, 7. Platz Hauptrunde, 1. Platz Abstiegsrunde):
Jan Becker, Brian Byrnes, Matthias Gizik, Gernot Guzielski, Volker Hase, Bernd Jaskotka, Christian Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Ulf Mindermann, Christian Offergeld, Christian Pauk, Bernd Röder, Jens Röder, Jörn Schadowski, Werner Wasser. Trainer: Klaus Smollich/Bernd Karow, Sportwart: Norbert Offergeld.

1986/87 (2. Bundesliga, 3. Platz Hauptrunde, 3. Platz Aufstiegsrunde):
Jan Becker, Brian Byrnes, Volker Hase, Christian Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Ulf Mindermann, Olaf Möller, Christian Offergeld, Christian Pauk, Winfried Rathje, Bernd Röder, Jens Röder, Jörn Schadowski, Carsten Weerts. Trainer: Klaus Smollich/Bernd Karow, Sportwart: Norbert Offergeld.

1987/88 (2. Bundesliga, 2. Platz Punktrunde, 2. Platz Aufstiegsrunde):
Jan Becker, Brian Byrnes, Christian Karow, Ingo Knillmann, Siegmar Kuntze, Olaf Möller, Christian Offergeld, Christian Pauk, Winfried Rathje, Dirk Rehder, Bernd Röder, Jens Röder, Carsten Weerts. Trainer: Frank Hoffmann. Sportwart: Norbert Offergeld.

1988/89 (2. Bundesliga, 2. Platz Punktrunde, 3. Platz Aufstiegsrunde):
Jan Becker, Brian Byrnes, Ingo Freyer, Christian Karow, Ingo Knillmann, Olaf Möller, Christian Offergeld, Christian Pauk, Markus Pröhl, Winfried Rathje, Dirk Rehder, Bernd Röder, Michael Zeisberg. Trainer: Frank Hoffmann.

1989/90 (2. Bundesliga, 6. Platz Punktrunde, 6. Platzierungsrunde):
Jan Becker, Kai Brüdgam, Brian Byrnes, Ingo Freyer, Ingo Knillmann, Olaf Möller, Christian Pauk, Markus Pröhl, Christian Offergeld, Bernd Röder, Michael Zeisberg, Michael Zelass. Trainer: Berthold Bisselik.

1990/91 (2. Bundesliga, 2. Platz Punktrunde, 2. Platz Aufstiegsrunde):
Jan Becker, Brian Byrnes, Kai Brüdgam, Ingo Freyer, Arne Harder, Thomas Lambrecht, Olaf Möller, Christian Pauk, Markus Pröhl, Bernd Röder, Michael Zeisberg, Michael Zelass. Trainer: Berthold Bisselik, Co-Trainer: Andreas Bollinger.

1991/92 (2. Bundesliga, 12. Platz):
André Bade, Jan Becker, Kai Brüdgam, Eric Cooper, Volker Häntschke, Arne Harder, Ingo Knillmann, Thomas Lambrecht, Arne Malsch, Christian Pauk, Jeff Pinder (kurzzeitig), Markus Pröhl, Michael Zelass. Trainer: Berthold Bisselik, Co-Trainer: Andreas Bollinger.

1992/93 (1. Regionalliga):
André Bade, Jan Becker, Kai Brüdgam, Volker Häntschke, Ingo Knillmann, Thomas Lambrecht, Arne Malsch, Markus Pröhl, Bernd Röder, Jörg Schäffken, Jan Stange, Michael Zelass. Trainer: Thorsten Döding, Co-Trainer: Andreas Bollinger, Manager: Christian Pauk und Dirk Rehder.

1993/94 (1. Regionalliga, 1. Platz, ungeschlagener Meister):
Jan Becker, Kai Brüdgam, Volker Häntschke, Arne Harder, Dzintars Jaunzems, Ingo Knillmann, Raimund Klutki, Thomas Lambrecht, Arne Malsch, Christian Pauk (nur ein Einsatz), Markus Pröhl, Dennis Reichert, Jan Stange, Jef Tomesch, Michael Zelass. Trainer: Thorsten Döding. Manager: Christian Pauk und Dirk Rehder.

1994/95 (2. Bundesliga, 9. Platz Punktrunde, 6. Platz Abstiegsrunde):
Kai Brüdgam, Volker Häntschke, Arne Harder, Dzintars Jaunzems, Ingo Knillmann, Raimund Klutki, Thomas Lambrecht, Arne Malsch, Markus Pröhl, Dennis Reichert, Jan Stange, Jef Tomesch, Michael Zelass. Trainer: Thorsten Döding. Manager: Christian Pauk und Dirk Rehder.

1995/96 (2. Bundesliga, 8. Platz Punktrunde):
Gunnar Brandt, Kai Brüdgam, Robin Grey, Volker Häntschke, Arne Harder, Dzintars Jaunzems, Raimund Klutki, Ingo Knillmann, Thomas Lambrecht, Arne Malsch, Dennis Reichert, Björn Schwierz, Jan Stange, Jef Tomesch. Trainer: Michael Zimmer. Co-Trainer: Manfred Schuncke, Manager: Christian Pauk und Dirk Rehder.

1996/97 (2. Bundesliga, 8. Platz Punktrunde, 1. Platz Abstiegsrunde):
Christian Dietz, Cecil Egwuatu, Robin Grey, Dzintars Jaunzems, Ingo Knillmann, Darko Krezic, Thomas Lambrecht, Jan Rinck, Björn Schwierz, Jan Stange, Jef Tomesch, Marvin Willoughyby. Trainer: Michael Zimmer, Co-Trainer: Lou Hardy. Manager: Christian Pauk und Dirk Rehder.

1997/98 (2. Bundesliga, 5. Platz Punktrunde, 4. Platz Relegationsrunde):
Christian Dietz, Femi Edionwe, Cecil Egwuatu, Marcus Engelke, Chris Faloyo, Markus Holle, Dzintars Jaunzems, Ingo Knillmann, Darko Krezic, Zoran Krezic, Fabian Moritz, Björn Schwierz, Jan Stange, Marvin Willoughyby. Trainer: Dr. Ivan Vojtko.

1998/99 (2. Bundesliga, 9. Platz Punktrunde, 4. Platz Abstiegsrunde):
Ralf Bradhering, Gunnar Brandt, Marcus Engelke, Markus Holle, Dzintars Jaunzems, Darko Krezic, Zoran Krezic, Arne Malsch, Benjamin Ogundipe, Alexander Seggelke, Jan Stange, Trainer: Dr. Ivan Vojtko.

1999/2000 (2. Bundesliga, 6. Platz Punktrunde, 5. Platz Aufstiegsrunde):
Mac-Davis Duah, Martin Duggen, Marcus Engelke, Markus Holle, Dzintars Jaunzems, Zeljko Kamenjasevic, Raimund Klutki, Zoran Krezic, Arne Malsch, Benjamin Ogundipe, Alexander Seggelke, Jan Stange, Michael Teubert. Trainer: Thorsten Meyer.

2000/01 (2. Bundesliga, 11. Platz Punktrunde):
Gunnar Brandt, Michael Broderick, Mac-Davis Duah, Martin Duggen, Benjamin Friedl, Carsten Heinichen (nur Saisonschlussphase), Markus Holle, Dzintars Jaunzems, Zeljko Kamenjasevic, Raimund Klutki, Alexander Seggelke, Jan Stange, Jan Vandrei, Sasa Zivanovic. Trainer: Stephan Völkel.

2001/02 (2. Bundesliga, 14. Platz Punktrunde, freiwilliger Rückzug nach Saisonende):
Mac-Davis Duah, Martin Duggen, Moris Hadzija (zeitweilig), Christoph Hillgärtner, Markus Holle, Thomas Höper, Karsten Kemna, Kai Schnoor, Rolf Scholz, Alexander Seggelke, Jan Vandrei, Klaas Zöllner. Trainer: Arne Alig.

2002/03 (1. Regionalliga):
Madujibeya Alu, Mac-Davis Duah, David Ene, Joy Fatoyinbo, Damir Kurtagic, Laris Numanovic, Dennis Reichert, Aleksander Riecky, Christian Seggelke, Kim Soukup, Mamoudou Sy, Jan Vandrei, Alexander Wiredu. Trainer: John Sable, Manager: Jörg Gehrke.

2003/04 (1. Regionalliga, 8. Platz):
Nadim Abdel Aal, Michael Claxton (ab Dezember 2003), Kosta Dalakis, Sven Gaede, Younes Gleitsmann, Özhan Gürel, Zeljko Kamenjasevic, Christopher Kuhlmey, Damir Kurtagic, Laris Numanovic, Christian Seggelke, Kim Soukup, Jan Vandrei, Benedikt von Dohnanyi, Alexander Wiredu. Trainer: Emir Ibrahimbegovic (bis November 2003), dann interimistisch Michael Zimmer, ab Dezember 2003 Pat Elzie, Manager: Jörg Gehrke.

2004/05 (1. Regionalliga, 3. Platz):
Tom Axthelm, Michael Claxton (nur erste zehn Spiele), Kosta Dalakis, Cecil Egwuatu, Mac-Davis Duah, Juraj Grabaric, Zeljko Kamenjasevic, Damir Kurtagic, Carlos Santos, Björn Saschenbrecker, Kim Soukup, Michael Teubert (nur ein Spiel), Benedikt von Dohnanyi, Alexander Wiredu. Trainer: Ingo Freyer, Manager: Jörg Gehrke.

2005/06 (1. Regionalliga, 5. Platz):
André Bade, Tobias Brose, Mac-Davis Duah, Sven Gaede, Marlone Jackson, Zeljko Kamenjasevic, Damir Kurtagic, Arne Meyer, Paul Owusu-Frimpong, Christopher Ratjen, Marty Reid (bis Dezember 2005), Kristof Schwarz. Trainer: Ingo Freyer, Manager: Jörg Gehrke.

2006/07 (1. Regionalliga, 6. Platz):
Tom Axthelm, Tobias Brose, Vedad Delic (Aushilfe von den 2. Herren), Cecil Egwuatu, Sven Gaede, Holger Jacobsen, Vincent Klüger (Aushilfe von den 2. Herren), Arne Meyer, Christopher Ratjen, Florian Reiter, Paul Owusu-Frimpong, Stacy Pearson-Taylor (ab Januar 2007), Björn Saschenbrecker, Tobias Schmidt (Aushilfe von den 2. Herren), Kristof Schwarz, Marc Suhr (nur vier Spiele). Trainer: Ingo Freyer, Co-Trainer: Özhan Gürel, Manager: Ed Oosterman

2007/08 (1. Regionalliga, 4. Platz):
Igor Bechthold, Jan Carlson, Vedad Delic, Mac-Davis Duah, Grant Enloe (nur ein Spiel), Sven Gaede, Erwin Gausa, Holger Jacobsen, Vincent Kittmann, Daniel Mankertz (Aushilfe von den 2. Herren), Martin Maraite, Arne Meyer, Paul Owusu-Frimpong, Stacy Pearson-Taylor (ab Dezember 2007), Christopher Ratjen, Andreas Schulz (Aushilfe von den 2. Herren), Kristof Schwarz, Malte Schwarz, Matt Slaninka (bis Dezember 2007). Trainer: Özhan Gürel, Co-Trainer: Dennis Reichert, Manager: Ed Oosterman

2008/09 (1. Regionalliga, Meister):
Marvin Boadu, Jan Carlson, Vedad Delic, Mac-Davis Duah, Sven Gaede, Kay Gausa, Moris Hadzija, Peter Huber-Saffer, Holger Jacobsen, Jonas Laatzen, Martin Maraite, Arne Meyer, Florian Moysich, Florian Reiter, Robert Vater, Marvin Willoughby (ab Januar 2009). Trainer: Özhan Gürel, Co-Trainer: Balal Kock, Manager: Ed Oosterman.

2009/10 (2. Bundesliga ProB, 9. Platz Punktrunde):
Florian Bunde, John Davis, Vedad Delic, Tim Dostal, Mac-Davis Duah, Kay Gausa, Peter Huber-Saffer, Steffen Kiese, Jonas Laatzen, Martin Maraite, Arne Meyer, Florian Moysich, Paul Owusu-Frimpong, Tim Parohl, Thorsten Raquet, Sidiki Straub, Stuart Turnbull, Marvin Willoughby. Trainer: Özhan Gürel, Co-Trainer: Sebastian Gleim, Manager: Ed Oosterman und Jörg Gehrke.

2010/11 (2. Bundesliga ProB, 9. Platz Punktrunde, Klassenerhalt in Abstiegsrunde):
Vedad Delic, Tim Dostal, Mac-Davis Duah, Erwin Gausa, Kay Gausa, David Gomez (ab Dezember 2010), Florian Hollmann, Steffen Kiese, Jonas Laatzen, Michel Leger, Martin Maraite, Florian Moysich, Tim Parohl, Marlon Pompey, Jamo Ruppert, Tobias Wichers, Trainer: Özhan Gürel, Co-Trainer: Sebastian Gleim, Manager: Andreas Bollinger.

2011/12 (2. Bundesliga ProB, 7. Platz Punktrunde, Ausscheiden im Playoff-Achtelfinale gegen Nördlingen mit 1:2-Siegen):
Ismet Akpinar, Fabian Böke, Mac-Davis Duah, Kay Gausa, Peter Huber-Saffer, Augie Johnston, Jonas Laatzen, Fabian Lühring, Arne Meyer (nur 1 Spiel), Florian Moysich, Marc Nagora, Tim Parohl, Anthony Pettaway, Jamo Ruppert, Janis Stielow, Tobias Wichers, Patrick Wischnewski (nur 2. Saisonhälfte). Trainer: Özhan Gürel, Co-Trainer: Sebastian Gleim, Manager: Andreas Bethke.

2012/13 (2. Bundesliga ProB, 2. Platz Punktrunde, Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale: 1:2-Siege gegen Weißenhorn):
Marvin Adu, Ismet Akpinar, Marvin Boadu, Fabian Böke, Davey Hopkins, Peter Huber-Saffer (nur 5 Spiele), Augie Johnston, Jonas Laatzen, Lennart Liebke, Tobias Lange, Florian Moysich, Paul Owusu-Frimpong, Tim Parohl, Jamo Ruppert, Kai Schlüter. Trainer: Sebastian Gleim, Co-Trainer: Torben Haase, Manager: Andreas Bethke.

2013/14 (2. Bundesliga ProB, 2. Platz Punktrunde, Ausscheiden im Playoff-Halbfinale gegen Oldenburg mit 1:2-Siegen):
Fabian Böke, Christopher Geist, Jens Hirschberg, Davey Hopkins, Lee Jeka, René Kindzeka, Jonas Laatzen, Lennart Liebke, Paul Owusu-Frimpong, Christoph Roquette, Janis Stielow, Fabian Strauß, Diante Watkins. Trainer: Sebastian Gleim, Co-Trainer: Stefan Altemüller, Manager: Andreas Bethke.

2014/15 (2. Bundesliga ProB, 2. Platz Punktrunde, Niederlage im Playoff-Finale: 0:2-Siege gegen Oldenburg):
Marvin Boadu (nur die ersten 2 Spiele), Fabian Böke, Denzell Erves, Christopher Geist, Jens Hirschberg, René Kindzeka, Jonas Laatzen, Lennard Larysz, Lennart Liebke, Paul Owusu-Frimpong, Christoph Roquette, Jamo Ruppert, Brandon Spearman (ab Dezember 2014), Janis Stielow, Fabian Strauß, Markus Timm, Diante Watkins. Trainer: Michael Claxton, Co-Trainer: Stefan Altemüller, Manager: Andreas Bethke.

2015/16 (2. Bundesliga ProB, 10. Platz Punktrunde, 1. Platz Abstiegsrunde):
Abdulai Abaker, Aurimas Adomaitis (ab Dezember 2015), Helge Baues, Michael Bradley (nur bis Dezember 2015), Amir Carraway (ab November 2015), Jack Fritsche, Isaac Gordon, Jens Hirschberg, René Kindzeka, Lennard Larysz, Louis Olinde, Paul Owusu-Frimpong, Alexander Pimentel, Janis Stielow, Fabian Strauß, Thomas Trautwein (nur 1 Spiel). Trainer: Michael Claxton, Co-Trainer: Stefan Altemüller und Robert James, Sportlicher Leiter: Christoph Roquette.

2016/17 (2. Bundesliga ProB, 7. Platz Punktrunde, Ausscheiden im Playoff-Achtelfinale mit 0:2-Siegen gegen Weißenhorn):
Aurimas Adomaitis, Thierno Agne, Leon Bahner, Will Barnes, Marius Behr, Damian Cortes-Rey, Leonard Eckmann, Jens Hirschberg, Marcel Hoppe, Moritz Hübner, Lars Kamp, Steffen Kiese, René Kindzeka, Tobias Möller, Alexander Pimentel, Osaro Jürgen Rich Igbineweka, Jacob Ritter, Fabian Strauß. Trainer: Félix Bañobre, Co-Trainer: Stefan Altemüller, Sportlicher Leiter: Christoph Roquette.

2017/18:
Aurimas Adomaitis, Marius Behr, Mario Blessing, Nino Celebic, Damian Cortes-Rey, Will Darley (ab Dezember 2017), Jens Hirschberg, Linus Hoffmann, Justus Hollatz, Steffen Kiese, Vincent Kittmann, Emil Marshall, Tobias Möller, Paul Owusu-Frimpong, Osaro Jürgen Rich Igbineweka, Nicolas Schümann, Fabian Strauß, Semjon Weilguny. Trainer: Félix Bañobre, Co-Trainer: Stefan Altemüller, Amir Zohri, Sportlicher Leiter: Christoph Roquette.

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